Was verstehen wir unter EVA (eigenverantwortlichem Arbeiten)?
EVA ist selbstständiges Arbeiten – die Lehrkraft leistet dabei nur Aufsicht.
Die Schüler und Schülerinnen erhalten die Möglichkeit, innerhalb einer Schulstunde sich selbst für Aufgabenzuentscheiden, die sie üben bzw. mit denen sie sich beschäftigen wollen. Jede Klasse hat dafür EVA-Ordner mit Materialien. Die Schüler und Schülerinnen wissen, wo sich diese Materialien befinden und wie sie diese handhaben müssen.Diese Aufgaben stammen aus allen Fächern und sind so angelegt, dass sie ohne besondere Anleitung von den Schülern erledigt werden können. Das Arbeitsmaterial enthält auch Lösungen, so dass man die Ergebnisse selbstständig überprüfen kann. Die Materialien werden laufend ergänzt, so dass eine große Auswahl besteht.
In den Zeitfenstern soll diese Arbeitsform erlernt und gefestigt werden, so dass sie langfristig zu einem festen Bestandteil wird. Dadurch erkennen die Klassen den Ordnungsrahmen, in dem EVA abläuft. Schülern, die sich an diese EVA-Regeln nicht halten, werden entsprechende Aufgaben zugewiesen.Je nach Aufgaben erhalten die Schüler und Schülerinnen in diesen Stunden auch die Möglichkeit am PC oder mit Hilfe der Bücherei zu arbeiten.Die Schüler und Schülerinnen müssen für sich dazu einen eigenen Ordner anlegen, in dem alle erledigten Aufgaben systematisch abgelegt werden. Dieser Schülerordner bleibt in der Schule. Die Aufgaben sollen nicht zu Hause erledigt werden.Zur Übersicht führt jeder Schüler eine Liste mit Datum, Fach, Art bzw. Nummer der Aufgabe, Zeitaufwand wie lange man dazu benötigt hat und Hinweisen, wenn Probleme bei der Lösung der Aufgabe aufgetreten sind.
Dieser Ordner wird zu einem festgelegten Termin beim Klassenlehrer abgegeben bzw. vorgelegt und mit einem Testat bewertet und fließt in die Mitarbeitsnote mit ein.Die Klassenkonferenz erstellt Vorgaben, welche bzw. wie viele Aufgaben in einem vorgegeben Zeitraum gemacht werden müssen.